FANDOM


Dieser Charakter ist der namenlose Vater von Teru.

Er taucht in Ginga Densetsu Weed, im Hogen Arc, das erste Mal auf und hat dort seinen letzten Auftritt in dem er stirbt.


Aussehen und Rasse

Dieser Charakter ist ein Mischlingshund mit der Grundfarbe Weiß und der überliegenden Farbe - oberhalb vom Kopf bis hin zur Rute - Braun. Er hat geknickte Ohren und kurzes Fell. Eine Augenfarbe ist nicht zu erkennen, da nur schwarze Pupillen dargestellt werden. Seine Größe und Statur liegt im Durchschnitt.

Ein Weiteres Merkmal ist seine Narbe im Gesicht die sich quer von der linken Wange bis zur rechten Stirnseite zieht. Der Grund für diese Narbe ist unbekannt. Im Laufe der Story verliert er sein linkes Ohr komplett, was von Kyōshirō verursacht wird.

Sonstiges Sein Sohn Teru sieht ihm beihnahe 1:1 ähnlich. Der einzige Unterschied zwischen ihnen sind Teru's Schlappohren, während die Ohren seines Vaters nur geknickt sind.


Verhalten und Persönlichkeit

Dieser Charakter weist ein hohes aggressives und respektloses Verhalten auf, solang dieser seinem Gegenüber überlegen ist. Gefällt ihm etwas nicht oder meint er die Schuld bei jemandem anders zu finden, wird er dem gegenüber gewaltvoll und skrupellos. Selbst wenn die Person tatsächlich unschuldig ist und sich dennoch mehrmals entschuldigt, unterlässt er es nicht Gewalt einzusetzen.

Ist er jedoch jemandem unterlegen und wird von jemandem gewaltvoll behandelt oder bedroht wird er panisch und unterwürfig, und fleht um sein Leben, und das obwohl er selbst, in ähnlichen Situationen, keinerlei Gnade aufweisen würde. Er sagt, dass er alles tun würde um nicht getötet zu werden, obwohl er dies in Wirklichkeit nicht einhalten würde. Wird er jedoch verschont schaltet er hinter deren Rücken wieder auf aggressiv und beleidigt diesen und wünscht sich denjenigen töten zu können. Bei der nächsten Auseinandersetzung mit der selben Person wechselt er aber wieder zur Unterwürfigkeit und fleht erneut verlogen um sein Leben. Er ist egoistisch und sieht sein eigenes Wohl als das Wichtigste.

Er versteht nicht wieso manche das Leben eines anderen oder mehrerer andere vor das eigene stellen, da er selbst es noch nicht mal bei seinem eigenen Sohn tun würde. Ebenso versteht er nicht warum manche zielstrebig an etwas dran bleiben, was in Wirklichkeit aussichtslos erscheint. Wenn er in der Nähe einer brenzligen Situation ist ergreift er die Flucht, um sich in Sicherheit zu bringen und würde dabei seinen Sohn zurücklassen. Was mit den anderen involvierten passiert interessiert ihn ebenfalls nicht, selbst wenn jemand oder mehrere kurz vor dem Tod stehen. Er möchte sich aus den Angelegenheiten anderer raushalten. Er denkt, dass in dieser Welt nur die Stärke zählt und deshalb "Gut" und "Böse" keine Bedeutung mehr haben. Wenn er sich dem wiedersetzt, denkt er er würde nicht überleben.

Wird er zu etwas gezwungen oder erpresst, zögert er nicht der Aufgabe nachzugehen, selbst wenn es das Leben seines Sohnes in Gefahr bringen könnte oder es für viele andere tödlich enden könnte. Denn solang ihm sein Wohl versichert ist würde er nach jeder Pfeife tanzen und erst recht, wenn man ihn ansonsten töten würde.

Trotzdem existiert in diesem Rüden Mut und Mitgefühl. Dies zeigt sich aber erst nachdem er auf Kyōshirō's Rudel und die Ōu Armee stößt und ihm ins Gewissen geredet wird und ihm gezeigt wird, dass er sein Leben lang im unrecht war. Dabei zeigt sich sein geringes Selbstwertgefühl indem er sagt, dass er denkt er würde zu nichts taugen und sowieso nie viel ausrichten können. Die Ōu Armee ermutigt ihn aber und lässt ihn eine bisher unbekannte Seite zeigen. Der ängstliche und egozentrische Rüde bekommt Mut und stürzt sich für seinen Sohn in Gefahr, mit dem Wissen dass er sogar sterben könnte. Dies kostet ihn viel Kraft und Überwindung und bringt ihn in dem Moment dazu völlig durchzudrehen und zu hyperventilieren. Er hat im letzten Moment verstanden, dass er als Vater seinen Sohn beschützen muss und das, obwohl er, bis zu diesem Moment, kaum Liebe oder Empathie ihm gegenüber verspürt hat. In dem Moment hat er realisiert, dass er so war wie er war, weil er sein Leben als Feigling lebte. Der grundlegende Fehler in seinem Leben war, dass ihm nie jemand den richtigen Weg zeigte.


Story

Manga

Präfektur Shiga, Abends in einer Hütte: Teru's Vater beschuldigt seinen Sohn Teru dafür, dass ihr Essensvorrat gestohlen wurde und schmeißt ihn dafür voller Wut gegen die Wand nachdem er ihn im Gesicht blutig geschlagen hat. Teru entschuldigt sich viele Male dafür, obwohl er mit der Sache nichts zu tun hat. Sein Vater sagt, dass Entschuldigungen ihnen auch nicht weiter helfen werden und behauptet voller Überzeugung, dass Teru selbst es gegessen haben muss. Teru streitet dies jedoch verängstigt ab, was sein Vater ihm jedoch nicht glaubt und deshalb erneut auf ihn losgeht. Aber kurz bevor er ihn schlagen konnte tauchte plötzlich Kyōshirō auf und unterbricht die Misshandlung.

Als Strafe für das gewaltvolle und misstrauende Verhalten des Vaters jagd er diesen nun mit dem Willen ihn zu Verletzten. Der Vater läuft so lange er kann voller Angst vor ihm Weg und schreit nach Hilfe. Dabei stößt er direkt auf die Ōu Armee und rennt durch sie hindurch, jedoch holt Kyōshirō ihn in diesem Moment ein indem er sich mit einem kräftigen Sprung auf ihn drauf schmeißt. Mit seinen Klauen reißt er dem Vater sein linkes Ohr ab und schlägt weiterhin auf ihn ein. Der Vater fängt an um sein sein Leben zu flehen doch Kyōshirō erwidert nur, dass dies die Strafe des Himmels für ihn sei, dafür dass er seinen Sohn so schlecht behandelt hat. Doch kurz bevor er weiter auf ihn einschlagen konnte kommt Weed dazwischen und schubst Kyōshirō mit einem heftigen Stoß zur Seite, um den Vater zu beschützen. Jedoch lässt sich Kyōshirō nicht abbringen und möchte die Strafe fortsetzen. Bevor der Vater fliehen konnte springt Kyōshirō über die Eindringlinge seines Territoriums und stürzt sich erneut auf den verängstigten Vater. Nach einem weiteren Versuch der Ōu Armee Kyōshirō davon abzuhalten ruft er nun verärgert sein Rudel herbei das in der Überzahl ist. Kyōshirō befielt ihnen anstatt die Eindringlinge anzugreifen sich den fliehenden Vater zu schnappen, verbietet ihnen aber diesen zu töten. Aus Angst um sein Leben entschuldigt der Vater sich bei Teru, wird von ihm aber weinend nicht mehr als Vater akzeptiert. Das nimmt Kyōshirō als Zeichen ihn von seinem Sohn zu entfernen und bringt ihn mit seinem Rudel an eine Klippe mit strömendem Fluss am Fuße. Sie schmeißen ihn hinein mit der Warnung von seinem Sohn 10 Kilometer Abstand zu halten, da er nun nicht mehr als sein Vater gilt. Hält er dies nicht ein werden sie ihn beim nächsten Mal töten.

Präfektur Shiga, Nachts, zurück an der Hütte: Teru's Vater kehrte nach dem Vorfall zurück zu der Hütte in der er und sein Sohn leben, nur diesmal ist er alleine. Er gräbt verärgert nach Überresten von Essen, findet aber keine und ärgert sich nun um Kyōshirō und sein Rudel, mit der Aussage, dass er sie am liebsten tötet würde. In diesem Moment erscheint eine Stimme die sagt, dass jemand ihm helfen kann. Er dreht sich um und sieht zwei große dunkle Gestalten. Der Vater bekommt Angst und denkt es sind Kameraden von Kyōshirō die vor haben ihn zu töten. Aber es sind die Assassine Lecter und Thunder. Sie meinen gesehen zu haben wie er von Kyōshirō und seinem Rudel in den Fluss geschmissen wurde und möchten ihn nun für ihre Mission benutzen. Sie erpressen ihn indem sie ihm die Wahl lassen entweder mit ihnen zusammen zu arbeiten oder hier und jetzt zu sterben.

etwas später: Teru's Vater tut das was ihm Lecter und Thunder befahlen und ging direkt zu Kyōshirō und sein Rudel. Nun flieht er wieder vor ihnen und ruft um hilfe, wird aber von Kyōshirō eingeholt. Zufälliger Weise war Weed gerade auf dem Weg zu Kyōshirō und trifft direkt bei diesem Ereignis auf sie. Kyōshirō beißt ihn während Teru schreit, dass er ihn hasst und er sterben soll. Aber sofort geht Weed dazwischen und schubst Kyōshirō von dem Vater weg, was zu einem Kampf führt. Völlig verängstigt schaut der Vater zu und versteht nicht wieso Weed das tut.

Nachdem Lecter und Thunder seinen Sohn Teru als Geisel nahmen führte es kurz dannach zu einem Kampf zwischen den beiden und Kyōshirō und Weed. Neben an sahen Teru und sein Vater zu. Der Vater warnte sie vor einer Attacke von Kyōshirō und bekam darauf von seinem Sohn zu hören, dass er nicht mehr sein Vater sei und er nicht mehr so heißt wie sein Vater ihn nannte, sondern Kōta. Der Vater erschrak mit einem niedergeschlagenem Gesicht. Mit der Zeit wurde der Kampf immer blutiger und brutaler und er verstand immer weniger wieso sie so sehr um das Leben eines anderen kämpfen. Allmählich wurde ihm die Situation zu gewaltvoll und er entschied sich zu fliehen, da er sich nicht in fremde Angelegenheiten einmischen möchte. Beim Flucht versuch trifft jedoch auf die Ōu Armee und wird von ihr aufgehalten. Sie fragen ihn warum er seinen Sohn nicht beschützt und sagen ihm, dass ein Vater wichtig ist und seinem Sohn das richtige im Leben beibringen muss. Doch er antwortet, dass er keine andere Wahl hat wenn er überleben möchte und, dass "Gut" und "Böse" in dieser Welt überflüssig sind da nur die Stärke zählt. Während Kyōshirō beinahe bis zum Tod für Teru kämpft, sieht sein Vater nur dabei zu und versuchte sogar zu fliehen. Durch die Worte der Ōu Mitglieder wird ihm das langsam bewusst. Nun fragt er sich verzweifelt wieso sich jeder für einen anderen einsetzt nur er selbst nicht.

Nachdem Kyōshirō und Weed von den Assassine besiegt wurden versucht Teru die zwei zu beschützen und starten einen Kampf mit Lecter. Jedoch hat er keine Chance gegen ihn und wird von ihm verwundet. Immernoch sieht der Vater zu und behauptet sowieso nichts ausrichten zu können. Aber immer mehr und mehr versteht er das er falsch lag und fragt sich nun wann er es geschafft hat so ein Idiot zu werden. Er wird immer panischer und sorgt sich immer mehr um Teru. Als Lecter Teru nun wieder als Geisel genommen hat und ihn jeden Moment töten könnte macht der Vater seinen Zug. Er geht zu ihm und fragt, ob er denn Kyōshirō anstelle von Thunder töten dürfte. Er bekommt die Erlaubnis. Jedoch zögert er sehr was Lecter ungeduldig macht. Der Vater fängt langsam an zu hyperventilieren und nimmt seinen ganzen Mut zusammen sich gegen Lecter zu richten. Mit ganzer Kraft und höchster Überwindung geht er auf Lecter los und stößt ihn im hohen Bogen von Teru weg. Er droht ihm, dass er seinen Sohn bloß nicht noch einmal anfassen soll. Im nächsten Zug geht Lecter auf ihn los und schmeißt ihn in die Höhe und schlitzt ihm seinen Hals auf. Sofort versucht er wieder auf Teru loszugehen wird von dem Vater aber am Hinterbein fest gehalten. In dem Moment fängt der Vater an sich bei Teru zu entschuldigen was für ein schlechter Vater er war und, dass er sich nur so verhalten hat weil er ein Feigling war. Er entschuldigt sich mit ernster Absicht bei ihm und möchte, dass er ihm vergibt. Er ist bereit für ihn zu sterben. Im nächsten Moment wendet Lecter sich zu ihm und beißt ihn mit seinen besonders Spitzen Zähnen in seine Oberschnauze und zertrümmert diese. Dann kommt die Ōu Armee angelaufen und geht auf die Assassine los, verwundet sie schwer und lässt sie dann laufen.

Der Vater ruft mit letzter Kraft nach Teru und entschuldigt sich mehrere Male. Er möchte Teru sehen und möchte sehen, dass er ihm vergibt bevor er stirbt. Erstmals lehnt Teru ab und streitet immer noch ab sein Sohn zu sein, aber dann greift Kyōshirō nach ihm und wirft ihn zu seinem Vater. Teru steht mit tränenden Augen vor ihm während er weinend seinen Kopf aufrichtet und ihn ansieht. Plötzlich lässt er seinen Kopf fallen. Teru erschreck und fängt ohne zu zögern an seine Wunde zu lecken und darum zu flehen, dass er nicht stirbt. Er weint um ihn und bricht auf ihm zusammen. Er sieht ihn wieder als seinen Vater an und vergibt ihm, doch es ist zu spät. sein Vater ist schon tot und konnte nicht mehr hören, dass sein Sohn ihm vergeben hat.


Anime

Als er Teru verprügelt, da er denkt er hätte seine Vorräte aufgegessen, erscheint Kyoshiro welcher ihm ein Ohr abtrennt. Bevor Kyoshiro ihn töten kann, schreitet Weed rein und er kann sich retten. Von Rache gegen Kyoshiro geblendet unterstützt er Lecter und Thunder, welches zur Folge hat, dass sein eigener Sohn als Geisel genommen wird. Nachdem er von Weeds Freunden zurechtgewiesen wird findet er aber das Selbstvertrauen Teru zu retten und er schafft es Teru von Lecter und Thunder zu befreien, wird dabei jedoch schwer verletzt. Bevor er stirbt bittet er Teru um Vergebung, welches er akzeptiert.